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Zuhause geboren

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Für Hebammen

#zuhausegeboren –
Wie war Ihre Hausgeburt?

Frauen haben die Wahl, ihr Kind in einem Krankenhaus, Geburtshaus oder zuhause zu gebären. Dieses Wahlrecht droht jetzt eingeschränkt zu werden, weil die Krankenkassen verbindliche und nicht wissenschaflich belegte Ausschlusskriterien für Hausgeburten festlegen wollen. Sie wollen Geburten nicht mehr bezahlen, wenn zum Beispiel der errechnete Geburtstermin um ein paar Tage überschritten ist. Dadurch wird nicht nur die Wahlfreiheit der Frauen, sondern auch die Berufsausübung der Hebammen massiv eingeschränkt. Zahlreiche Menschen haben bei ihren Krankenkassen mit Briefen, einer Petition und unter dem Hashtag #meineGeburtmeineEntscheidung dagegen protestiert. Bislang leider ohne Erfolg! Hebammen und die Frauen treffen verantwortungsbewusste Entscheidungen.

Helfen Sie uns, das zu zeigen. Erzählen Sie uns die Geschichte Ihrer Hausgeburt! Sie können auch ohne Foto und anonym berichten.

 
 
Jule , Stuttgart

Da ich "nur schwanger" war, nicht "krank" und meine Erfahrungen mit Krankenhäusern bisher kein Vertrauen aufbauten, war klar, daß ich zur Entbindung meines ersten Kindes eine Hausgeburt möchte.
In ruhiger, geborgener und entspannter Atmosphäre erlebte ich in 3,5 h eine unkomplizierte Spontangeburt meines ersten Kindes
Wir waren beide anschließend wohlauf und es war die absolut richtige Entscheidung.
Die Suche nach einer Hausgeburtshebamme war für mich mit einigem Aufwand und zusätzlichen Kosten im Vergleich zur teureren krankenkassenfinanzierten Krankenhausgeburt verbunden, was ich sehr ungerecht finde.

 
Ma , NRW

Meine ersten beiden Kinder kamen im Krankenhaus zur Welt. Ich gebe zu, dass ich mich beim ersten auch nicht getraut hätte, zu Hause zu entbinden. Beim Zweiten fand sich leider keine Hebamme, die noch Hausgeburten machte.
Nach unserem Umzug wurde ich mit unserem dritten Kind schwanger und fand im Geburtshaus ein tolles Team, welches auch meine Hausgeburt betreuen würde. Leider verstarb unser Kind noch in meinem Bauch. Eine schwere Zeit für mich-mit sehr einfühlsamer Hebammenbetreuung und schlechten Erfahrungen im Krankenhaus.
Als ich wieder schwanger wurde, stand erst recht fest, dass ich das Krankenhaus nur im Notfall betreten würde.
Diese Mal ging alles gut, unkompliziert und schnell.
Nachts bekam ich die erste “echte“ Wehe, verlor etwas Fruchtwasser, weckte meinen Mann und rief die Bereitschaftsnummer an. Knapp eine Stunde später war unsere Hebamme da. Mir ging es gut, die Wehen waren erträgliche, der Muttermund ging schnell auf und ich wurde nur so oft wie nötig untersucht. Kein Dauer-CTG, kein Zugang im Arm u.s.w.
Die Pressphase dauerte länger und war anstrengender als bei den anderen Geburten, aber durch die gute Betreuung hatte ich keine Angst und meisterte auch dies zusammen mit meinem Mann in doch recht kurzer Zeit.
In der Endphase kam eine zweite Kollegin hinzu und sogar noch eine Schülerin. Ich hatte sozusagen eine 3:1 Betreuung- Traumzustand.
Am frühen Morgen wurde unser Kind in unsere Familie hineingeboren. Allen ging es gut. Kurz danach wachten die beiden Großen auf und wir konnten direkt als Familie zusammen sein.
Abends saßen wir bei frühsommerlichen Temperaturen auf der Terrasse und blickten auf diesen einmaligen Tag zurück.
Für uns die richtige Entscheidung. Danke an alle, die uns bei dieser Entscheidung bekräftigt haben, dem tollen Geburts-, Vorsorge- und Nachsorgehebammenteam, meinem Frauenarzt, der mich ebenfalls unterstützte daheim zu entbinden und natürlich meinem Mann, der in solchen Situationen immer weiß, was mir gut tut.

 
Diana Gast , BAyreuth

Die Geschichte über die Geburt meiner jüngsten Tochter ist schnell erzählt. Ich habe um 4.00 Uhr Blasensprung gehabt.
Dann kamen Wehen. Ich bin in den Geburtspool gestiegen und die Wehen wurden kräftiger aber ohne Schmerzen. um 5.30 Uhr kam auf Wunsch meine Hebamme, und um 6.00Uhr war meine kleine Tochter geboren. Keine Verletzungen. Die Nachgeburt kam nach 10 Minuten. Auch ohne Probleme.
Meinem Baby ging es sehr gut. Sie hat auch keine Verletzungen durch die Geburt erfahren und ist sanft im Wasser gelandet.

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Katharina , Kempten

Unsere Tochter wurde 2016 im Geburtenhaus geboren. Es war bisher meine einzige Schwangerschaft - mir war aber klar das ich auf keinen Fall im Krankenhaus entbinden möchte (wirklich nur wenn es ein Notfall ist). Die Betreuung der Hebamme war während der Schwangerschaft sehr gut und während der Geburt sensationell. 21 Stunden Wehen und die Hebamme ist kaum von meiner Seite gewichen - wirklich nur wenn ich einverstanden war. Mir wurde gut zugeredet so dass ich immer wieder Kraft tanken konnte. Nach der Geburt konnte ich meine Tochter sofort in die Arme schließen, auch das Stillen haben wir gleich versucht - danach wurden wir 3 in Ruhe gelassen und konnten unser Glück genießen. Wir fuhren nach Hause - mein Mann ist mir bis heute Dankbar dass ich so stur war und in der Entbindungsfrage nicht nachgegeben habe - er hat diese Tage Zuhause sehr genossen.
In der Schwangerschaft wurde ich sehr oft verunsichert - meine Frauenärztin hat mich wirklich schlecht behandelt nach dem Sie erfahren hat das ich außer klinisch entbinden möchte. Unser familiäres Umfeld hat uns als verantwortungslos dar gestellt und uns im Stich gelassen bzw unsere Wünsche während der Schwangerschaft sowie im Wochenbett nicht respektiert. Für mich war es schwer das ich alle Informationen alleine einholen musste und keinen Rückhalt von Familie und Ärztin hatte - dafür hatte ich aber 2 hervorragende Hebammen die mich zu 100% unterstützt haben. 1 während der Schwangerschaft und 1 im Wochenbett - leider konnte ich nicht die gleiche Hebamme nehmen da mein Wohngebiet zu weit entfernt war und die Hebammen diesen Umkreis nicht flächendeckend betreuen können.
Ich würde immer wieder außer klinisch entbinden. Wir brauchen kompetente Hebammen, zum Schutz der Frauen und vor allem zum Schutz unserer Kinder.

 
Christina , London

Mein Geburtsbericht

Hätte mir jemand vor noch einem Jahr erzählt, ich würde mein Baby zu Hause auf die Welt bringen, ich hätte ihn nur kopfschüttelnd ausgelacht. Ich bin selber Zahnärztin und eher ein Verfechter der klassischen Schulmedizin. Für mich war es selbstverständlich, ein Baby im Krankenhaus auf die Welt zu bringen. Am besten sollte noch - für alle Notfälle - die Neonatal-Intensivstation gleich nebenan liegen. Schon die Geburt meiner ersten Tochter hinterließ Risse in meinem Denken. Die Geburt dauerte sehr lang. Ich fühlte mich im hochmodernen Kreißsaal der Klinik nicht wohl. Dazu kam noch, dass es Situationen gab, die ich mir als Gebärende gegenüber als übergriffig empfand. Ich fühlte mich in Teilen vom Klinikpersonal schlecht aufgeklärt, obwohl genug Zeit dafür zur Verfügung gestanden hätte.

Zum Jahreswechsel war der Schwangerschaftstest endlich positiv. Mein erstes Mädchen war im November gerade zwei Jahre alt geworden. Wir freuten uns sehr. Mir war aber auch etwas mulmig zumute, weil ich das Baby in London zur Welt bringen würde. Mein Englisch ist zwar ganz passabel, jedoch hatte ich Angst, mich in einer extremen Situation wie der Geburt, nicht richtig ausdrücken zu können.
Ich machte mich auf die Suche nach einer Hebamme, die mich als Beleghebamme ins Krankenhaus begleitet und die bestenfalls auch deutsch spricht. Ich stieß über das Internet auf Sabine. Wir waren uns beim ersten Beratungsgespräch auf Anhieb sympathisch und ich entschied mich sofort für sie als betreuende Hebamme. Geplant war ursprünglich, dass sie mich als Beleghebamme ins Westminster and Chelsea Hospital begleitet.

Ich erzählte Sabine im Verlauf der antenatalen Besuche von meinen Ängsten vor der Geburt. Ich wünschte mir eine natürliche Geburt, da ich aber bei der ersten eine PDA hatte, wusste ich immer noch nicht, wie es sich anfühlt ein Kind zu gebären. Sabine empfahl mir einen Hypnobirthing Kurs.

Letztendlich war es eine der besten Entscheidungen, diesen Kurs zu buchen. Wir hatten wirklich Glück und waren das einzige Paar, dass sich zu dem Kurs angemeldet hatte. Die Kursleiterin Stacy rief mich daraufhin an und bot uns an, den Kurs bei uns zu Hause abzuhalten. In der privaten Atmosphäre arbeiteten wir zuerst meine erste Geburt auf. Mir war nicht bewusst, wie traumatisch eigentlich meine erste Geburt für mich war. Und plötzlich war es für mich glasklar: Ich will nicht mehr ins Krankenhaus. Ich möchte mein Baby zu Hause zur Welt bringen, in einer Umgebung in der ich mich wirklich sicher und wohl fühle!

Ich teilte Sabine meine Entscheidung beim nächsten Termin mit und wir machten uns an die Planung für die Hausgeburt.
Ich bestellte den Birthpool, las „die selbstbestimmte Geburt“ von Ina May Gaskin, sowie zahlreiche positive Geburtsberichte über Hausgeburten und schaute Hypnobirthing Videos auf YouTube.

Zum errechneten Termin kam meine Mutter zu Besuch. Sie sollte sich um meine Erstgeborene kümmern. Wie unser erstes Mädchen lies Nr. 2 auf sich warten und ich wurde langsam ziemlich ungeduldig. Am Abend bevor es dann endlich losging, machten mein Mann und ich noch einen Pärchenabend und gingen Sushi essen. Auf dem Heimweg teilte ich ihm mit: „Ich glaube, heute Nacht geht es los.“ Und so kam es dann auch. Zwischen 2 und 3 Uhr Nachts, acht Tage nach ET setzten die Wehen ein. Ich blieb zunächst im Bett liegen und versuchte noch etwas zu schlafen. Gegen 5 Uhr stand ich auf, weil ich Hunger hatte. Ich machte mir Frühstück und setzte mich ins Wohnzimmer vor den Fernseher. Um 6 Uhr kamen die Wehen schon ziemlich regelmäßig alle 5 Minuten, waren aber noch nicht so intensiv. Ich rief Sabine an und ihr mitzuteilen, dass es langsam losgeht. Gegen halb 8 wachten meine Tochter und mein Mann auf. Er baute den Birthpool auf. Meine Mutter bereiteten das Frühstück vor. Ich legte mich in die Badewanne, jedoch hielt ich es dort nicht lange aus. Meine Wehen wurden wieder schwächer. Nachdem meine Mutter mit meiner Tochter auf den Spielplatz ging, legte ich mich noch mal ins Bett und schlief fast eine Stunde. Gegen 12 Uhr wurde ich wieder von stärkeren Wehen geweckt und einem Druckgefühl im Becken. Ich benachrichtigte Sabine, die sich auf den Weg machte und vorsichtshalber die diensthabenden NHS Hebammen vom Cherry Team vorbeischickte, die hier gerade in der Gegend unterwegs waren. Während die beiden mich untersuchten, traf auch Sabine ein. Die Wehen kamen wieder regelmäßig. Ich blieb noch eine Weile im Schlafzimmer, während Steffen den Pool füllte und stieg dann ins Wasser. Es war richtig schön angenehm im Pool. Draußen regnete es, mein Mann machte entspannende Musik an und las mir aus „Hector geht auf Reisen“ vor, während ich meine Wehen veratmete. Gegen 15:00 Uhr wurden die Wehen sehr intensiv. Eine heftige Wehe folgte der nächsten. Dazwischen hatte ich fast keine Pause mehr. Steffen war die ganze Zeit an meiner Seite und unterstütze mich, wo er nur konnte - massierte mir den Rücken und versorgte mich mit Getränken und Traubenzucker. Nach zwei Stunden war ich total erschöpft und wollte mich nur noch hinlegen. Sabine untersuchte gegen 17.15 Ubr meinen Muttermund. Mist, er war nur 5 cm geöffnet und der Gebärmutterhals hatte sich auch fast gar nicht verkürzt. Um 17.30 kam dann meine Mutter mit meiner Tochter zurück. Steffen zeigte ihr kurz die Mama im Pool und erklärte ihr, dass sie sich keine Sorgen machen müsse und das Baby bald kommt.
Sabine merkte an, dass es jetzt durchaus zum Wehenstillstand kommen könne, da meine Erstgeborene jetzt zu Hause ist und die Geburt dann erst weitergeht, wenn sie schläft. Ich bekam Panik: „Sie geht doch aber vor halb 10 - 10 Uhr nicht ins Bett!“ Ich hatte das Gefühl, solange nicht mehr durchhalten zu können. Sabine sagte, sie habe Lachgas angefordert, das in einer halben Stunde eintreffen würde. Jedoch schien sich innerhalb von ein paar Minuten der Muttermund geöffnet zu haben und ich sagte nur noch „Ich fange jetzt an zu pressen!“ Die Presswehen waren zwar harte Arbeit, ich empfand sie aber als eine totale Erleichterung. Schließlich spürte ich, wie die Fruchtblase platzte. Kurz darauf kam der Kopf und unser zweites Mädchen wurde um 18.05 Uhr geboren. Stolz hielt ich Sie in den Armen. Ich war so glücklich. Mein Mann machte Fotos und holte meine Mutter und meine kleine große Tochter um das Baby kennenzulernen. Es war für alle ein sehr emotionaler Moment. Ich legte mein Baby noch im Pool an und stillte sie.
Die Nachwehen waren sehr intensiv und ich schon total ko. Nach einer Weile stieg ich aus dem Pool, damit Sabine mir die Injektion zur Lösung der Plazenta geben konnte. Auf das Lachgas, das inzwischen eingetroffen war, griff ich gerne zurück, doch es verfehlte seine Wirkung. Resigniert fragte ich nach einem Glas Sekt. Sabine erklärte der zweiten anwesenden Hebamme, dass ein kleines Glas Alkohol die Oxitocin Bildung anregen könne. Ich trank das Glas zügig. Sabine sagte, ich solle nun einmal tief in den Bauch husten. Die Plazenta kam und ich hatte es geschafft!
Glücklich lag ich mit meinem Baby auf dem Sofa und stillte. Es war so schön zu Hause zu sein, umgeben von meiner Familie, den wichtigsten Menschen auf der Welt.
Zudem hatte ich keinerlei Geburtsverletzungen erlitten, der Damm war komplett intakt geblieben, ich hatte noch nicht einmal einen kleinen Hautriss.
Auch wenn die Geburt ziemlich lange gedauert hat, war es für mich ein durchgängig positives Ereignis. Ich würde es immer wieder so machen.
Der Hypnobirthing Kurs und die vielen positiven Geburtsberichte haben mir geholfen zu verstehen, dass es okay ist, wenn eine Geburt länger dauert und der Körper sich die Zeit nimmt, die er braucht.



Aus der Sicht des Vaters:

Aus Sicht des Vaters möchte ich einige für mich wichtige Punkte ergänzen. Für uns war es wichtig, dass sich die zweite Geburt besser anfühlt als die Erste. Während des Hypnobirthing Kurses wurde mir erst bewusst, wie unangenehm sich meine Frau während der ersten Niederkunft gefühlt hatte. Dies bekräftige meine Absicht, ihren Wunsch, eine Hausgeburt zu machen – bei allem vermeintlichen zusätzlichen Aufwand -, umzusetzen. Sabine half uns dabei. Anfangs war ich skeptisch, falls sich ernste Situationen entwickeln, die in einem Krankenhaus ggf. besser zu bewältigen sind. Durch Aufklärung, Abstimmung und Vorbereitung, insbesondere durch Sabine und den Kurs, konnten wir beide diese Risiken minimieren. Klar war auch, dass eine Hausgeburt nicht stattfinden kann, wenn sich Risiken während der Schwangerschaft entwickeln.
Die Geburt selbst, war auch für mich etwas ganz Besonderes. Als Vater war ich aktiv dabei und konnte das Umfeld und die Atmosphäre mitgestalten. Ich baute den Pool auf, sorgte für das Wohl des „Unterstützungspersonals“, spielte Entspannungsmusik und unterstützte meine Frau, wo es nur ging – Vorlesen, Massieren, Streicheln, usw. Dies allein gab mir eine ganz andere Bedeutung als bei der ersten Geburt, wo ich zwar auch meine Frau auf ihrem Weg begleitete, jedoch eher Zaungast war. Die Betriebsamkeit des Krankenhauses bei der ersten Geburt war definitiv ein Stressor, der diesmal wegfiel. Sabine und auch die NHS Hebamme hielten sich im Hintergrund. So wurde die Geburt eine besondere, intime und sehr persönliche Erfahrung für uns. Auch unsere ältere Tochter konnte ich auf diesem Weg mitnehmen und muss feststellen, dass sie vielleicht zeitweise eifersüchtig ist, aber ihre Anwesenheit von Beginn an akzeptiert hat. Als Vater muss ich sagen, war diese Variante eine wundervolle Erfahrung, die sich tief bei mir eingebrannt hat.

Fee Minatti
 
Fee Minatti , Hamburg

Meine Geschichte handelt von 2 1/2 Hausgeburten. Als ich schwanger wurde und zum Arzt ging, wurde als erstes und ohne Aufklärung mein Bauch geschallt. Was mir damals auch gefiel, immer hin hatte ich so das kleine Würmchen zum ersten mal sehen können und die Schwangerschaft fühlte sich wirklich an. Schnell musste es dann gehen, hatte ich von meinen Freundinnen gehört, wenn man noch eine Hebamme finden wollte. Zum Glück landete ich auf Anhieb einen Volltreffer im Hebammenhaus Dresden. Dort fühlte ich mich bestens Aufgehoben und wurde zu allen Untersuchungen aufgeklärt und beraten.
Da ich selbst auf Wunsch meiner Mutter zu Hause geboren wurde, damals vor 26 Jahren, stand für mich schnell fest, dass es eine außerklinische Geburt werden solle. Für meinen Partner war es jedoch eine schönere Vorstellung ins Geburtshaus zu gehen. Das war mir ganz recht. Schlussendlich kam dann doch alles anders und wir sind zu Hause geblieben. Dort konnte ich trotz Blasensprung und lang anhaltender Wehen meinen ersten Sohn auf die Welt bringen und das Gefühl im eigenen Bett zu sein und von niemandem gestört zu werden sonder sich einfach von dem Baby und Geschehnis überwältigen zu lassen ist unbeschreiblich.
Die zweite Schwangerschaft verlief ebenso unproblematisch wie die erste so dass klar war für uns, dieß mal bleiben wir gleich zu Hause, wenn nix dagegen spricht. So kam es auch. Der große Sohn schlief, die wunderbare Hebamme kam zu später Stunde und ich konnte die Geburt absolut selbst bestimmen. Auch der zweite Knirps kam wunderbar gesund und munter zur Hause zur Welt. Dann wachte der große auf und wir kuschelten nachts kurz zu viert. Unbeschreiblich. Leider wollte die Plazenta sich nicht lösen, so dass wir dann doch noch ins Krankenhaus rauschen musste. Ich bin den Ärzten sehr dankbar, dass sie mir halfen und fühle mich im Dresdner Diakonissen Krankenhaus gut aufgehoben.
Trotz der Komplikationen und halben Geburt im Krankenhaus würde ich alles sofort wieder so machen und finde es gibt für den Start ins Familienleben neben der Familie selbst nichts wichtigeres als eine Hebamme, der man vertrauen kann. Ich bin unseren Hebammen für immer dankend verbunden, sie haben zum Wunder unserer Geburten maßgeblich großteils beobachtend mit beigetragen.

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