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Zuhause geboren

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Für Hebammen

#zuhausegeboren –
Wie war Ihre Hausgeburt?

Frauen haben die Wahl, ihr Kind in einem Krankenhaus, Geburtshaus oder zuhause zu gebären. Dieses Wahlrecht droht jetzt eingeschränkt zu werden, weil die Krankenkassen verbindliche und nicht wissenschaflich belegte Ausschlusskriterien für Hausgeburten festlegen wollen. Sie wollen Geburten nicht mehr bezahlen, wenn zum Beispiel der errechnete Geburtstermin um ein paar Tage überschritten ist. Dadurch wird nicht nur die Wahlfreiheit der Frauen, sondern auch die Berufsausübung der Hebammen massiv eingeschränkt. Zahlreiche Menschen haben bei ihren Krankenkassen mit Briefen, einer Petition und unter dem Hashtag #meineGeburtmeineEntscheidung dagegen protestiert. Bislang leider ohne Erfolg! Hebammen und die Frauen treffen verantwortungsbewusste Entscheidungen.

Helfen Sie uns, das zu zeigen. Erzählen Sie uns die Geschichte Ihrer Hausgeburt! Sie können auch ohne Foto und anonym berichten.

 
Debora Stock
 
Debora Stock , Tübingen

Ich habe unsere beiden Söhne, 1 und 4 Jahre alt, zuhause geboren und möchte hiermit alle Frauen und Familien die mit diesem Gedanken spielen dazu ermutigen das Selbe zu tun.
Schon zu Beginn meiner ersten Schwangerschaft war mir klar, dass ich, wenn möglich Zuhause gebären möchte. Da ich selbst im Kreissaal arbeite wusste ich, dass meine Vorstellungen einer natürlichen interventionsfreien Geburt in der Klinik wenig Platz haben. Ausserdem war ich mir sicher, dass ich mich mit fremden Menschen (Ärzte und Hebammen) nicht ausreichend sicher fühlen würde um mich wirklich auf das Gebären einlassen zu können.
Glücklicherweise gibt es in unserer Stadt NOCH einige Hebammen die Hausgeburten betreuen und so hatten wir keine Probleme eine Hebamme zu finden die uns in der Schwangerschaft, während der Geburt und dem Wochenbett betreute.
Ich nahm nur die Ultraschalltermine beim Frauenarzt war und machte die sonstigen Vorsorgen bei meiner Hebamme. Dort hatten nicht nur mein körperliches Befinden und die Entwicklung meines Babys Platz, sondern auch alle Sorgen und Gedanken die uns beschäftigten.
Als es dann schließlich zur Geburt kam, war uns unsere Hebamme zu einer engen Vertrauensperson geworden.
Die Geburt verlief so wie viele Geburten von ersten Kindern. Sie brauchte Zeit, Geduld und viel Versicherung, dass alles gut sei.
Die Wehen dauerten etwa 12 Stunden bis der Muttermund sich geöffnet hatte. Die meiste Zeit kam ich dank der Unterstützung durch meinen Mann und das gemeinsame Tönen gut zurecht. Unsere Hebamme war einfach nur da, und ließ uns sein. Aber es gab auch immer wieder Phasen in denen mich der Mut oder die Kraft verließen und ich mir nichts sehnlicher als einen Kaiserschnitt oder zumindest eine PDA gewünscht habe. Da war sie dann plötzlich da und sagte Dinge wie "Du kannst da!" oder " Du bist die Königin!" und auf wundersame Weise fand ich zurück zum Atmen und zum Geschehenlassen.
Bis mein Sohn dann schließlich geboren wurde dauerte es noch weiter 3,5 Stunden in denen ich wirklich hart gearbeitet habe. Die Wehen kamen in dieser Zeit mit größeren Abständen, sodass ich zwischendurch immer kurz eingeschlafen bin und Kraft für die nächste Wehe sammeln konnte. Ich bin mir sicher, dass mir in der Klinik diese Zeit nicht gegeben worden wäre und es spätestens jetzt zu einer Intervention gekommen wäre.
Nach den 16 anstrengendsten, intensivsten und aufregendsten Stunden meines Lebens wurde dann unser kleiner Sohn im Vierfüßler auf unserem Bett von unserer Hebamme in Empfang genommen und mir zwischen den Beinen hindurch direkt weiter gereicht.
Dieser Moment war so unbeschreiblich, dass es schwer fällt ihn in Worte zu fassen.
Wir waren ausser uns vor Glück, ektatisch, voller Tränen der Freude und Liebe, füreinander und unser Kind. Mein Mann kniete neben mir, hielt uns umarmt und weinte, wie ich ihn davor und danach nie wieder habe weinen sehen. Alle Anstregung und aller Schmerz waren ausgelöscht.
Und ich war mit unbändigem Stolz erfüllt, es ganz allein geschafft zu haben.

Nachdem auch die Plazenta geboren, das Geburtszimmer aufgeräumt, der Kleine vermessen, angezogen und gestillt war und ich einen riesen Berg Pfannenkuchen verschlungen hatten legten wir uns zu dritt ins Bett und schliefen die Nacht durch. Das ist zwar seitdem nie wieder geschehen, aber immerhin war uns eine friedliche Nacht als Eltern ohne Kontrollen und Routinen gegönnt.
Das weitere Wochenbett lief, genauso wie das Stillen abgesehen von kleineren Zipperlein friedlich und gesund zuhause, gut betreut von unserer unschätzbar wichtigen Begleiterin.
Gestärkt durch die guten Erfahrungen in der ersten Schwangerschaft und Geburt haben wir das Meiste gleich gemacht, wie beim ersten Mal. Hebammenvorsorge und Hausgeburt.
Für die Betreuung unseres großen Sohnes haben wir eine Freundin eingeladen zu uns zu kommen wenn es los geht.
Als der Kleine dann schließlich geboren wurde, hat der Große dann aber wie erwartet geschlafen.
Ebenfalls wie erwartet ging die zweite Geburt wesentlich rascher vonstatten, auch wenn ich dieses Mal wieder relativ große Abstände zwischen den Wehen hatte.
Diesmal genoss ich es die erste Zeit ganz allein zu sein.
Meinen Mann, meine Freundin und unseren Sohn habe ich raus geschickt und gebeten mich mindestens zwei Stunden alleine zu lassen. Die Hebamme hatte ich zwar angerufen, ihr aber gesagt, dass sie noch nicht zu kommen brauche.
Ich tanze und sang allein in meinem "Gebärzimmer", spielte Mantren auf meinem Harmonium und meditierte. Ich war völlig im Einklag mit mir, dem Baby und den Wehen. Ich empfand sie lange Zeit nicht als schmerzhaft. Es war eine wundervoll Erfahrung mich nochmal ganz neu und anders auf diese Geburt einzulassen.
Am Ende wurde es dann doch noch heftig und ging so schnell dass die Hebamme es gerade fünf Minuten vor der Geburt zur Türe herein schaffte.
Wie beim erstem Mal lief alles wunderbar natürlich und friedlich ab.
Ich bin zutiefst dankbar, dass ich dank der Begleitung meiner Hebammen, dem Recht auf die freie Wahl des Geburtsorts und meinem Mann der mich (obwohl er selbst Arzt ist) vorbehaltslos unterstützte, die Geburten als selbstbestimmt, unbeschadet, stolz und stärkend erleben durfte.
Dabei ist mir klar, dass nicht alle Frauen so gebären können und wollen, weil sich vor oder während der Geburt Situationen ergeben die ein Eingreifen notwendig machen. Für diese Frauen und Kinder ist es toll, dass wir auf eine hochentwickelte Geburtsmedizin zurückgreifen können.
Viele andere Frauen werden leider durch eben diese Medizin um die Erfahrung beraubt die "Königin" zu sein, und viele Kinder unsanft durch fremde Hände ins Leben gezerrt.

 
Stefanie , Bayern

Nachdem mein 1. Kind ein sekundärer Kaiserschnitt war, wusste ich, dass ich nicht mehr in ein Krankenhaus zum Gebären möchte. Mein 2. Kind kam ohne Probleme und in toller Atmosphäre im Geburtshaus zur Welt (bei ET+7) und für mein 3. Kind wünschte ich mir eine Hausgeburt, und ich war froh, die perfekte Hebamme dafür gefunden zu haben. Bereits knapp 2 Tage vor der tatsächlichen Geburt (ET+6) begann sich unsere Tochter auf den Weg zu machen. Meine Hebamme war bereits da, aber da die Wehen nicht so richtig in Gang kamen und noch zu wenig bewirkten, ließ sie uns nach ein paar Stunden wieder allein. Sie erkundigte sich aber regelmäßig telefonisch bei uns, ob sich was tat, wie es uns ging, riet uns zum Ausruhen und Abwarten, und sie war jeder Zeit rufbereit. Wie gesagt dauerte es dann noch ein paar Stunden bis es wirklich losging (zwischendurch war unsere Hebamme zur Untersuchung noch mal da, bei ET+7), und obwohl es dann mitten in der Nacht war, war unsere Hebamme schnell bei uns und dann dauerte es nur noch wenige Stunden und unsere Maus wurde im Geburtspool in unserem Wohnzimmer, dann auf einmal ganz schnell, in meine Hände geboren (ET+8). Zu keinem Zeitpunkt hat mich unsere Hebamme unter Druck gesetzt, sie hat uns alle Zeit der Welt gegeben, dabei aber immer darauf geachtet, dass es dem Baby und mir gut geht, sie hat mir, meinem Mutterinstinkt und meinem Baby vertraut, hat mich nur untersucht, wenn ich darum gebeten habe. Sie war da, aber hat sich nie aufgedrängt, und es hätte somit nicht schöner und besser laufen können. Es war ein einmaliges und atemberaubendes Erlebnis, sein Kind zu Hause selbst in Empfang nehmen zu können, dabei toll und in Ruhe begleitet zu werden und dann sofort auf's eigene Sofa sitzen, kuscheln und (ohne Probleme) stillen zu können. Ich wünsche jedem so eine wunderbare Hebamme und eine tolle Geburt, am besten im vertrauten Zuhause. Ich möchte nicht wissen, was für ein Druck auf mich im Krankenhaus ausgeübt worden wäre, dort hätte man mir sicher nicht knapp 2 Tage Zeit gegeben, Zeit, die ich und mein Baby gebraucht haben und trotz allem haben wir es ruhig und selbstbestimmt, ganz natürlich, ohne jegliches Schmerzmittel oder Eingreifen geschafft. Mit Hilfe solcher Hebammen kann das jede Frau schaffen (soweit es Baby und Mutter gut geht und alles in Ordnung ist), und daher brauchen wir solche wunderbaren, einfühlsamen Hebammen, die uns die Zeit geben, keinen Druck ausüben und die Frauen dabei unterstützen, wo und wenn sie es brauchen.
Ich wünsche allen werdenden Müttern so ein tolles Geburterlebnis, nicht nur jetzt, sondern auch noch in vielen Jahren, aber dafür brauchen wir unsere Hebammen!
Danke an meine wunderbare Hebamme, ich würde es immer wieder so machen!

Frauke Riesen
 
Frauke Riesen , Essen

Ich bin unendlich stolz und glücklich hier mit machen zu können, denn unser Sonnenschein ist in unserem Wohnzimmer im Geburtspool in diese Welt gepaddelt. Möglich gemacht haben das unsere 2 wunderbaren Hebammen, die uns mit Liebe, gaaaaanz viel Geduld, schlichter Unaufgeregtheit, großem Engagement und ihrem unschätzbarem Hebammenwissen vom Beginn der Schwangerschaft bis zur Geburt begleitet haben.
Beim ersten Kind habe ich mich ganz bewusst für eine große Klinik mit Neonatologie entschieden, ich wollte das volle medizinische Programm im Hintergrund wissen. Leider habe ich eine sehr traumatische Geburt erleben müssen.
Mit meiner Hebamme habe ich dann begonnen die Geburt auf zu arbeiten und mich mit dem Thema Geburt anders auseinanderzusetzen. Als ich dann wieder schwanger war, wusste ich, diese Geburt sollte anders verlaufen und gemeinsam mit meinem Mann und meiner Hebamme habe ich dann entschieden unser Kind soll #zuhausegeboren werden. Um uns auf die Geburt vorzubereiten haben wir auch einen HypnoBirthing Kurs besucht, von dem ich sehr profitiert habe.
Ich hatte dann das große Glück von 2 Hebammen betreut zu werden. Auf die Vorsorgetermine mit ihnen habe ich mich immer sehr gefreut. Wir konnten uns kennen lernen und ich konnte meine Sorgen, Wünsche und Ängste loswerden. Wir sind in dieser Zeit zu einer „Bande“ ;) geworden. Und ich war mir sicher, wir, die „Bande“ werden die Geburt gemeinsam rocken.
Der Bauchzwerg hat uns dann alle ganz schön Warten lassen. Und ich bin so glücklich und dankbar das die beiden mit uns gewartet haben. Das war keine einfache Zeit, rückblickend für mich aber unendlich wertvoll, da es die „Bande“ nochmal gestärkt hat.
Und dann ist es wirklich passiert. Ich habe #zuhausegeboren, ohne Schmerzmittel und wie ich es mir gewünscht habe im Pool.
Die Geburt fing in der Nacht am ET plus 10 ganz gemütlich mit entspannten Wellen in großen Abständen an. Nach so langem Warten konnte ich kaum glauben, dass es jetzt endlich losgehen würde. Meine Hebamme kam am Morgen zur routinemäßigen CTG- Kontrolle und bestätigte es aber nochmal, es geht nun wirklich los. Ich habe ganz gemütlich die Betreuung des Großen organisiert und begonnen Alles vorzubereiten. Zum frühen Nachmittag hin wurden die Wellen intensiver. Nach Rücksprache mit unseren Hebammen kam eine von ihnen einfach nochmal vorbei. Befund: Muttermund bei 4cm und dem Zwerg geht es gut. Da mein Mann und ich uns sicher und wohl fühlten, haben wir mit der Hebamme entschieden, dass sie nochmal fährt und wir uns wieder melden. Ich bin dann in den Pool gegangen und mein Mann und ich haben uns gemeinsam eingeweht. Ich konnte in den Wellenpausen im Pool entspannen und aus unserem Dachfenster in den strahlend blauen Himmel schauen und mein Mann konnte in dieser Zeit ebenfalls auf seine Weise beim Playsezocken entspannen. Zum frühen Abend hin wurden die Wellen nochmal deutlich intensiver und wir haben entschieden die Hebamme wieder anzurufen. Sie ist sofort gekommen und war gegen 19h bei uns. Ich verspürte bereits einen Druck nach unten. Ihr erster Eindruck, mein Kind kommt bald und sie will die 2. Hebamme dazu rufen. Wir entscheiden dann aber nochmal, dass sie mich untersucht. Befund: Muttermund bei 6cm. Ich war fassungslos und sie hat die 2. Hebamme dann noch nicht dazu geholt, aber gesagt, dass sie ab jetzt bei uns bleibt. Die Wellen waren nun sehr stark und kraftvoll, im Wasser sehr lang und mit längeren Abständen, an Land sehr kurz und in kurzen Abständen. Dem Bauchzwerg ging es bestens. Auf Anraten der Hebamme habe ich dann ein paar Wellen an Land gemacht. In der tiefen Hocke, in den Armen meines Mannes gestützt konnte ich sie ertragen. Dann bin ich wieder ins Wasser. Um 19.34h ist die Fruchtblase aufgegangen, meine Hebamme rief die 2. der „Bande“ an und dann ging alles ganz schnell und ein paar Wellen später um 19.41h war unser Kind #zuhausegeboren. Unsere 2. Hebamme kam dann, als wir bereits voller Glück auf der Couch kuschelten. Die Nabelschnur haben wir auspulsieren lassen und dann die Plazenta gemeinsam bewundert. Die beiden blieben noch ungefähr 2 Stunden und wir durften unsere erste gemeinsame Nacht mit dem Kleinen in unserem Bett in unserem Zuhause erleben.
Ich habe mich bei dieser Geburt zu jeder Zeit sicher, geliebt, geborgen und ernst genommen gefühlt. Meine Hebammen und mein Mann haben mir diese Gefühle entgegen gebracht und sie haben mir und meiner weiblichen Intuition zu jederzeit vertraut und mir damit ermöglicht die Geburt als natürliches, kraftvolles und zauberschönes Ereignis zu erleben. Dafür bin ich unendlich dankbar. Ich wünsche mir, dass Frauen weiterhin und öfter voller Stolz und Glück sagen können „ Mein Kind ist #zuhausegboren.“

Unsere Hebammen auf Facebook
 

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Bänsch
 
Bänsch , Wolfsburg

Die beste Entscheidung für mich

Als zuhause geborenes Badewannen-Baby lag der Gedanke mein erstes Baby zu Hause zu bekommen nahe. Zunächst beschäftigten wir uns jedoch mit einer möglichen Klinik für die Geburt. Doch je länger wir das taten, desto mehr fühlte ich mich unwohl bei dem Gedanken.

Als wir uns schließlich für die Hausgeburt entschieden, fiel eine Last von meinen Schultern.

Kein Krankenhausgewusel.

Nur mein Mann & meine Hebamme, meine eigenen vier Wände und jede Freiheit eine selbstbestimmte Geburt zu erleben.

Als morgens die Wehen begonnen , dachte ich erst: "Ist es das jetzt wirklich oder bilde ich es mir nur ein?“. Ich wusste nicht, wie es sich anfühlen würde, aber die Wehen hielten an und wurden regelmäßiger. Gegen Mittag war zufällig eine meiner 2 Hebammen da und bestätigte mich mit den Worten: "heute oder morgen kommt dein Baby!"

JA, richtig gehört. Zwei Hebammen! Eine Geburtshebamme und eine für die Betreuung vorher und für das Wochenbett. Hebammen sind rar & meine Geburtshebamme wohnt etwa 90 km von mir entfernt. Nach vielen Absagen hatte ich am Ende doch ein super Team an meiner Seite.

Nachdem ich bei meinem Frauenarzt in der 38. Schwangerschaftswoche "entlassen" wurde, weil ich keinen Dauer-Baby-Watching-Ultraschall-Circus veranstalten wollte (und meine Haut stark auf das Gel reagierte) und dann auch kein CTG mehr erlaubt habe, fingen mich meine Hebammen auf und übernahmen die Vorsorge bis zum großen Tag. Da die Ärztin sich die Verantwortung nicht mit der Hebamme teilen wollte (oder einfach zu wenig Geld an mir verdiente?), wurde ich noch einmal bestätigt, dass die Hausgeburt das Richtige ist.

… Als ich schließlich am nächsten Morgen dieses von Gott geschenkte Wunder auf meiner Brust liegen hatte, waren wir umgeben von einem Moment des Friedens. Gott ist gut und er hat Bewahrung geschenkt.

In was für einer Welt leben wir? Eine Geburt ist das natürlichste der Welt und das System behandelt dich wie einen Patienten.

Ob ich mich wieder für eine Hausgeburt und Hebammenbetreuung entscheiden würde? Zu 100%. Ich freue mich schon darauf.

Franziska Sedlmaier
 
Franziska Sedlmaier , Reichling

Ich hatte 4 wundervolle Hausgeburten!
Die erste sollte mich auf die Probe stellen - BEL! Aber ich habe zum Glück eine tolle Hebamme gefunden, die alles ganz ruhig und gelassen angegangen ist und der Natur vertraut hat!
Ich wollte von Anfang an zuhause gebären, weil es sich für mich so einfach am natürlichsten und richtigsten angefühlt hat. Ich war zuvor schön bei zwei Klinikgeburten dabei gewesen und habe mich daher bewusst für eine Hausgeburt entschieden.
Und es war genau die richtige Entscheidung!
Ich hätte mir nie vorstellen können, mich während der Geburt an einen "fremden" Ort zu begeben! Zuhause kann ich tun und lassen was ich will, habe alles was ich zum wohlfühlen brauche, fühle mich geborgen und die Hebamme ist mein Gast bzw. wie eine gute Freundin, die zu Besuch ist und sich nach meinen Wünschen richtet!
Auch super wertvoll: unterschiedlich von Geburt zu Geburt waren meine anderen Kinder, meine Mutter, meine Schwester und sogar das Nachbarskind voller Staunen dabei! Was für eine schöne Erfahrung für uns alle als Familie!!!
Es muss weiterhin freigestellt bleiben, wo Mütter ihre Babys zur Welt bringen möchten, da sonst die Komplikationsrate wegen Nicht-Wohlfühlens und steigender Anzahl Alleingurten definitiv ansteigen wird und das kann nicht im Sinne unseres Gesundheitssystems sein!!!
JEDE Mutter muss dort entbinden können, wo sich sich wohl und sicher fühlt - zuhause, im Geburtshaus oder auch in der Klinik!

 
Janine , Lübeck

Zuhause, geborgen und geschützt geboren werden, im Kreise von lieben Menschen- das war mein Wunsch für die zweite Geburt, für mein zweites Baby. Und ich bin wahnsinnig dankbar, dass sich dieser dank meiner wundervollen Hebamme erfüllen konnte.
Ich fühlte mich schon während der Vorsorge angenehm begleitet. Ich hatte nicht das Gefühl, dass die Geburt etwas beängstigendes ist, sondern etwas natürliches. Ein veränderndes Erlebnis, das Mutter und Kind zusammen erwachen lässt.
Die Geburt begann am 12. März, kurz vor 6 Uhr morgens.
Es war ein wunderschöner, strahlend goldener Sonnenaufgang, der den Tag erhellte. Ich spürte die ersten, noch zarten Wehen, die eine Vorahnung dessen waren, was mich in den nächsten Stunden erwartete. Schon meine erste Geburt dauerte knapp 24 Stunden, die zweite sollte um die 16 Stunden dauern.
Es war anstrengend, es war durchaus auch schmerzhaft- aber in keinem Moment hatte ich das Gefühl, woanders als zuhause besser aufgehoben zu sein.
Als nach dem gemeinsamen Bad mit meinem ersten Kind die Fruchtblase platzte, kam meine Hebamme dauerhaft hinzu.
Sie beeinflusste mich nicht, gab mir keine Anweisungen. Sie war einfach nur da und strahlte Ruhe und Zuversicht aus.
Hin und wieder machte sie Vorschläge, was mir jetzt gut tun könnte, und meist lag sie damit richtig. In der letzten halben Stunde kam noch die zweite Hebamme dazu, die die Atmosphäre nicht störte, sondern sich ebenso ruhig und gelassen zu uns gesellte.
Unser zweiter Sohn wurde im Wohnzimmer geboren, umgeben von warmen, indirekten Lichtquellen. Mein Mann, meine beiden Söhne und ich kuschelten auf der Couch, und als wir müde wurden, gingen wir alle zusammen ins Bett, erschöpft und überglücklich.
Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, lieber im Krankenhaus zu sein- da ich mich durch die Professionalität und das Wissen und Können der beiden Hebammen immer gut begleitet fühlte. Ich fühlte mich gesehen und in meinen Wünschen geachtet, was im Krankenhaus leider nicht immer der Fall ist (häufig nicht einmal beabsichtigt).
Ich wünsche mir, dass noch vielen weiteren Frauen die Möglichkeit gegeben wird, im Einklang mit sich und im Kontakt mit ihrem Baby ihr Kind in die Welt zu begleiten. Denn eine Geburt ist nicht eine klinische, medizinisch-rationale „Ent-bindung“: sondern der Beginn einer lebenslangen, innigen und wunderbaren Verbindung.

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