Geburtshilfe-Stärkungsgesetz

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Forderungen für gute Geburtshilfe

Geburtshilfe-Stärkungsgesetz

Keine fachfremden Aufgaben mehr

Hebammen haben in Kliniken mit vielen Herausforderungen zu kämpfen. Dazu zählen Personalengpässe oder die Betreuung mehrerer Frauen gleichzeitig. Doch das ist bei weitem nicht das einzige Problem: Häufig werden Klinikhebammen auch für fachfremde Aufgaben, wie zum Beispiel Telefon- oder Putzdienste, eingesetzt. Das darf nicht sein! Der Deutsche Hebammenverband fordert ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz, das Hebammen in der klinischen Geburtshilfe konsequent von fachfremden Tätigkeiten befreit. Sie sollen sich vollauf ihren Kernkompetenzen für die direkte Betreuung der Frauen und Neugeborenen widmen können.

Entlastung im Kreißsaal durch ambulante Notfallversorgung

Frida-Grafik "Entlastung im Kreißsaal"

Schwangere, die außerhalb der Sprechzeiten der niedergelassenen Gynäkologinnen und Gynäkologen gesundheitliche Probleme haben oder nach Überschreitung des voraussichtlichen Entbindungstermins eine Kontrolluntersuchung benötigen, finden heute außerhalb eines Krankenhauses kein verlässliches Versorgungsangebot. Durch diese ambulante geburtshilfliche Notfallversorgung werden die ohnehin knappen personellen Kapazitäten der Kreißsäle zusätzlich beansprucht. Der Deutsche Hebammenverband fordert ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz, welches unter anderem die Versorgung durch geburtshilflich-gynäkologische Notdienste oder Hebammen- und/oder Arztportalpraxen außerhalb der Kreißsäle sichergestellt.

Neue Hebammenstellen gesondert finanzieren

Frida-Grafik "Hebammenstellen finanzieren"

mmer wieder hören wir: Offene Hebammenstellen in Kreißsälen können nicht besetzt werden. Damit jede Frau aber die Betreuung erhält, die sie benötigt und wünscht, muss das Personal dringend aufgestockt werden. In seinen Vorschlägen für ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz fordert der DHV deshalb ein Sonderstellenprogramm für Hebammen: Neue Hebammenstellen und auch Stellenaufstockungen in geburtshilflichen Abteilungen sollen komplett refinanziert werden. Und zwar so lange, bis jeder gebärenden Frau eine Hebamme während der Geburt zur Seite steht.

Eine Hebamme für eine Frau - auch in Deutschland

Frida-Grafik "Eine Hebamme"

Personalverknappung, Arbeitsverdichtung, zunehmende Dokumentationspflichten – und dann müssen angestellte Hebammen in Kliniken mitunter auch noch drei Frauen oder sogar noch mehr gleichzeitig betreuen. Das geht so nicht weiter! Deshalb fordern wir ein Geburtshilfe-Stärkungsgesetz, das eine Eins-zu-eins-Betreuung vorsieht.

Geburtshilfe-Stärkungsgesetz

Frida-Grafik "Geburtshile-Stärkungsgesetz"

Deutschlands Kreißsäle sind lebenswichtig. Frauen und Neugeborene müssen dort bestmöglich versorgt werden. Die Situation wird jedoch von Jahr zu Jahr schlechter. Die verlässliche und persönliche Betreuung einer Klinikgeburt ist in Deutschland längst ein Glücksfall, nicht die Regel. Der Deutsche Hebammenverband fordert deshalb einen Wandel in der Geburtshilfe – damit Frauen und ihre Kinder wieder im Mittelpunkt stehen.

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