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BVG Berlin

 
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14.9.2015: Auftakt der Stilltour

Stillen erwünscht bei der BVG

Übergabe des Zertifikats bei der BVG
 

„Sie wissen, dass es auch gut für Sie ist, wenn die Frauen lange stillen?“, fragt Aleyd von Gartzen, Beauftragte für Stillen und Ernährung im Deutschen Hebammenverband, Mark Prévoteau, den Projektleiter für den Bereich Beruf und Familie der Berliner Verkehrsbetriebe (BVH). Gerade hat er ihr und zwei Stillbeauftragten der Länder stolz den Ruheraum und das Eltern-Kind-Büro seines Betriebs gezeigt. Ja, das wisse er. Die Kinder und auch die Mütter seien seltener krank und fehlten deshalb auch weniger oft. Nicht zuletzt auch deshalb, wolle man es den Frauen ermöglichen, so lange wie möglich zu stillen.

Dieses Engagement würdigt der Deutsche Hebammenveband jetzt mit seiner Zertifizierung „Mit unseren Unternehmensbesuchen wollen wir ein Signal an weitere Betriebe senden, mehr Stillräume für ihre Mitarbeiterinnen einzurichten und jungen Müttern so die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu erleichtern“, sagt Susanna Rinne-Wolf, 1. Vorsitzende des Berliner Hebammenverbandes

Aleyd von Gartzen ergänzt: „Hier ist jeder in der Verantwortung, seinen Teil zur Gesundheitsprävention beizutragen. Es ist erwiesen, dass das Stillen von Kindern positive Auswirkungen auf die Mutter-Kind-Beziehung hat und auch gesünder ist als jedes Muttermilch-Ersatzprodukt. Es wird hierzulande von der Mehrheit der Frauen als natürlich und gesundheitsfördernd für das Kind empfunden.“ 

Fakt ist, dass der Rhythmus der Arbeitswelt oft nicht synchron geht mit den Bedürfnissen eines Säuglings. Umso wichtiger ist die Flexibilität auch bei den Arbeitszeiten. Dem versucht die BVG durch flexible Arbeitszeitmodelle und einem verlängerten Mutterschutz Rechnung zu tragen. „Neben dem Eltern-Kind-Büro und dem Ruheraum in der BVG-Zentrale, in denen unsere Mitarbeiterinnen ihre Kinder stillen können, haben wir jüngst einen weiteren Ruheraum an einem BVG-Standort in Kreuzberg eröffnet“, berichtet Diana Kelm, Leiterin des Personalmanagements bei der BVG.

Die Delegation des Deutschen Hebammenverbandes ist in jedem Fall angetan von den Bemühungen des Berliner Betriebs.In dem größten kommunalen Verkehrsbetrieb Deutschlands arbeiten rund 13.000 Menschen. Mit über 3.000 Fahrzeugen befördert das Unternehmen jährlich fast 978 Millionen Fahrgäste. „Es ist klar, dass wir nicht in allen Bereichen, still- und familienfreundlich sein können. Unsere Fahrerinnen und Fahrer müssen nun mal im Schichtdienst fahren, sonst würden sich unsere Fahrgäste beschweren“, sagt Diana Kelm. „Aber wir bemühen uns in kleinen Schritten die Vereinbarkeit von Beruf und Familie zu verbessern.“

 

 
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