#zuhausegeboren

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Wie war Ihre Hausgeburt?

#zuhausegeboren

Frauen haben die Wahl, ihr Kind in einem Krankenhaus, in einem Geburtshaus oder zuhause zur Welt zu bringen. In der Vergangenheit haben die Krankenkassen gedroht, dieses Wahlrecht durch verbindliche und nicht wissenschaftlich belegte Ausschlusskriterien für Hausgeburten einzuschränken. Dabei treffen Hebammen und die Frauen kompetente und verantwortungsbewusste Entscheidungen, wie Ihre Berichte von Hausgeburten eindrucksvoll zeigen.

Zahlreiche Menschen haben unter dem Hashtag #zuhausegeboren ihre persönliche Geschichte geteilt. Wir freuen uns, auch Ihre zu hören! Sie können auch ohne Foto und anonym mitmachen.

Sarah , Berlin

Mein Sohn ist Anfang Juni zu Hause geboren worden. Es war eine tolle Erfahrung und der natürliche Ablauf der Geburt hat mich beeindruckt.

Da ich eigendlich in einem Geburtshaus mein Kind zur Welt bringen wollte, diese aber bereits in meiner 8. Woche keine Kapazitäten mehr hatten, blieb die Wahl zwischen Krankenhaus und Hausgeburt.

Das eine Hausgeburt für mich das Richtige ist, wurde klarer mit jedem Tag, den ich über den Geburtstermin schritt. Regelmäßige CTGs im Krankenhaus waren angesagt und der Druck nicht mehr weiter über den (doch etwas willkürlichen) Termin zu kommen, stieg unangenehm. Wenigstens mein Freund äußerte bei -stets unauffälligen CTGs- vollstes Vertrauen in unseren Sohn, der schließlich am ET+11 (nach Eisprung eigentlich +9!) völlig natürlich zur Welt kam.

Nach einem Blasensprung am Abend, hatten mich nachts die ersten Wehen aus dem Schlaf geweckt. Die Wehen kamen von Anfang an bereits alle 2 Minuten und eine Fahrt zum Krankenhaus klang für mich eh utopisch. Ich atmete die Schmerzen in Ruhe weg. Nach 5 Stunden war mein Sohn morgens da.

Keinen Moment habe ich an Schmerzmittel gedacht, die Wehen waren viel weniger schlimm als erwartet. Sicherlich trug die angenehme Umgebung einer Hausgeburt zu diesem tollen Ablauf bei! Vielen Dank an die wenigen Hebammen, die Frauen so ein Erlebnis mit ihrer Rufbereitschaft ermöglichen.

Verena Daxenberger , Maitenbeth

Für mich war klar, dass ich mein erstes Kind zu Hause auf die Welt bringen möchte.

Die Suche nach einer Hausgeburthebamme war dabei äußerst schwierig und nervenaufreibend.

Am Ende haben wir eine ganz wundervolle Hebamme gefunden. Die Vorsorge bei ihr war wirklich super und sie konnte mir all meine Ängste und Sorgen nehmen und war immer für mich da, wenn ich was brauchte.

Bei jedem Termin hat sie sich unglaublich viel Zeit genommen und ich habe mich immer wohl und sicher gefühlt. Ich bin Dank ihr mit viel Freude und Mut in die Geburt gestartet.

Letzendlich musste ich leider doch ins Krankenhaus, da sich die Geburt schwierig entwickelt hatte.

Aber auch da hat mich meine Hebamme hin begleitet und mir meine Ängste vor den Krankenhaus genommen. So konnte ich am Ende mit einem guten Gefühl dort hin fahren.

Nach meiner Entlassung war sie dann wieder zur Nachsorge bei mir und hat die Geburt nochmal mit mir besprochen und mir geholfen diese zu verarbeiten. Dies war für mich enorm wichtig, da ich mir die Hausgeburt sehe gewünscht hatte.

Deshalb ist es so wichtig, dass wir auch weiterhin so tolle Hebammen an unsere Seite haben!

Anni , Neuruppin

Unsere erste Tochter kam -recht spontan- zu Hause auf der Erde an und es war ein wundervolles Erlebnis.

Diese Ruhe/ Gelassenheit/ Sicherheit in einer gewohnten Umgebung nur mit meinem Mann und meiner Hebamme, hat mich stark und sicher gemacht.

Dass unsere zweite Tochter ebenfalls zu Hause kommen sollte, war sofort klar.

Wir danken unserer Hebamme, dass wir selbstbestimmt entbinden konnten und sie uns vor und nach den Geburten so toll versorgt und unterstützt hat!

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Jule , Stuttgart

Da ich "nur schwanger" war, nicht "krank" und meine Erfahrungen mit Krankenhäusern bisher kein Vertrauen aufbauten, war klar, daß ich zur Entbindung meines ersten Kindes eine Hausgeburt möchte.

In ruhiger, geborgener und entspannter Atmosphäre erlebte ich in 3,5 h eine unkomplizierte Spontangeburt meines ersten Kindes

Wir waren beide anschließend wohlauf und es war die absolut richtige Entscheidung.

Die Suche nach einer Hausgeburtshebamme war für mich mit einigem Aufwand und zusätzlichen Kosten im Vergleich zur teureren krankenkassenfinanzierten Krankenhausgeburt verbunden, was ich sehr ungerecht finde.

Ma , NRW

Meine ersten beiden Kinder kamen im Krankenhaus zur Welt. Ich gebe zu, dass ich mich beim ersten auch nicht getraut hätte, zu Hause zu entbinden. Beim Zweiten fand sich leider keine Hebamme, die noch Hausgeburten machte.

Nach unserem Umzug wurde ich mit unserem dritten Kind schwanger und fand im Geburtshaus ein tolles Team, welches auch meine Hausgeburt betreuen würde. Leider verstarb unser Kind noch in meinem Bauch. Eine schwere Zeit für mich-mit sehr einfühlsamer Hebammenbetreuung und schlechten Erfahrungen im Krankenhaus.

Als ich wieder schwanger wurde, stand erst recht fest, dass ich das Krankenhaus nur im Notfall betreten würde.

Diese Mal ging alles gut, unkompliziert und schnell.

Nachts bekam ich die erste “echte“ Wehe, verlor etwas Fruchtwasser, weckte meinen Mann und rief die Bereitschaftsnummer an. Knapp eine Stunde später war unsere Hebamme da. Mir ging es gut, die Wehen waren erträgliche, der Muttermund ging schnell auf und ich wurde nur so oft wie nötig untersucht. Kein Dauer-CTG, kein Zugang im Arm u.s.w.

Die Pressphase dauerte länger und war anstrengender als bei den anderen Geburten, aber durch die gute Betreuung hatte ich keine Angst und meisterte auch dies zusammen mit meinem Mann in doch recht kurzer Zeit.

In der Endphase kam eine zweite Kollegin hinzu und sogar noch eine Schülerin. Ich hatte sozusagen eine 3:1 Betreuung- Traumzustand.

Am frühen Morgen wurde unser Kind in unsere Familie hineingeboren. Allen ging es gut. Kurz danach wachten die beiden Großen auf und wir konnten direkt als Familie zusammen sein.

Abends saßen wir bei frühsommerlichen Temperaturen auf der Terrasse und blickten auf diesen einmaligen Tag zurück.

Für uns die richtige Entscheidung. Danke an alle, die uns bei dieser Entscheidung bekräftigt haben, dem tollen Geburts-, Vorsorge- und Nachsorgehebammenteam, meinem Frauenarzt, der mich ebenfalls unterstützte daheim zu entbinden und natürlich meinem Mann, der in solchen Situationen immer weiß, was mir gut tut.

Diana Gast , BAyreuth

Die Geschichte über die Geburt meiner jüngsten Tochter ist schnell erzählt. Ich habe um 4.00 Uhr Blasensprung gehabt.

Dann kamen Wehen. Ich bin in den Geburtspool gestiegen und die Wehen wurden kräftiger aber ohne Schmerzen. um 5.30 Uhr kam auf Wunsch meine Hebamme, und um 6.00Uhr war meine kleine Tochter geboren. Keine Verletzungen. Die Nachgeburt kam nach 10 Minuten. Auch ohne Probleme.

Meinem Baby ging es sehr gut. Sie hat auch keine Verletzungen durch die Geburt erfahren und ist sanft im Wasser gelandet.

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